Vier EU-Länder lehnen vorgeschlagenen pan-europäischen Online-Glücksspielsteuer ab

Vier Mitgliedstaaten haben sich formell gegen einen vorgeschlagenen, EU-weiten Steueransatz auf Online-Glücksspiel-Dienstleistungen ausgesprochen. Diese Position unterstreicht die anhaltenden regulatorischen Uneinigkeiten innerhalb des Blocks hinsichtlich der Einnahmen aus dem digitalen Glücksspiel.

Regulatorische Divergenz innerhalb des Blocks

Die Europäische Kommission hat kürzlich einen Rahmenplan vorgestellt, der darauf abzielt, die Besteuerung in den Märkten für digitale Unterhaltung zu standardisieren. Der Vorschlag sieht die Einführung einer einheitlichen Abgabe auf Online-Wettplattformen vor, die in den Mitgliedstaaten tätig sind.

Vier Länder haben ihre Einwände gegen diese Maßnahme registriert und dabei Bedenken hinsichtlich der nationalen fiskalischen Souveränität und bestehender innerstaatlicher Vorschriften geäußert. Diese Staaten argumentieren, dass eine zentralisierte Steuerstruktur etablierte lokale Glücksspielmärkte stören und Compliance-Verfahren verkomplizieren könnte.

Der Vorschlag befindet sich weiterhin in der Prüfung, während die EU-Gesetzgeber das Feedback der Mitgliedstaaten auswerten. Weitere Verhandlungen werden darüber entscheiden, ob der Rahmenplan einer breiteren Abstimmung zugeführt wird oder strukturelle Anpassungen erfordert.

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