Caesars Entertainment gab am 24. Juni 2026 eine mehrjährige Vereinbarung mit drei Wabanaki-Nationen in Maine bekannt, um noch in diesem Jahr Online-Casino-Operationen zu starten. Die Partnerschaft ermöglicht dem Anbieter, sein digitales Spieleportfolio vor der geplanten iGaming-Einführung im Bundesland zu präsentieren.
Partnerschaftsstruktur und Plattformangebote
Die Vereinbarung umfasst die Houlton Band of Maliseet Indians, die Mi’kmaq Nation und die Penobscot Nation. Die finanziellen Bedingungen wurden nicht offengelegt. Caesars wird unter dieser Vereinbarung drei separate Plattformen betreiben: Caesars Palace Online Casino, Caesars Sportsbook & Casino und Horseshoe Online Casino. Jede Plattform richtet sich an bestimmte Spielerssegmente, während für das Kontomanagement ein einheitliches Wallet-System genutzt wird.Regulatorischer Rahmen und Lizenzvergabe
Maine wurde nach der legislativen Genehmigung im Januar 2026 zur achten Rechtsordnung, die Internet-Casinos legalisierte. Die staatlichen Vorschriften gewähren den vier bundesweit anerkannten amerikanischen Ureinwohnerstämmen exklusive iGaming-Rechte, wodurch kommerzielle Unternehmen für den Markteintritt Tribal-Partnerschaften sichern müssen. Branchendaten deuten darauf hin, dass Caesars, DraftKings und FanDuel aufgrund ihrer aktuellen Sportwetten-Operationen drei Lizenzen kontrollieren könnten. Berichte lassen vermuten, dass die vierte Lizenz an BetMGM, Fanatics, Penn Entertainment oder einen anderen Bieter gehen könnte.Caesars trat zuvor 2023 mit einer Sportwetten-Plattform in den Maine-Markt ein. Die Glücksspiellandschaft des Bundeslandes umfasst von kommerziellen Unternehmen betriebene Standorte, von denen einige während der legislativen Prüfung Bedenken hinsichtlich der prognostizierten Auswirkungen von Online-Casinos auf die Besucherzahlen in physischen Spielhallen äußerten.